Elektroautos sind die Zukunft – so heißt es zumindest schon seit ein paar Jahren. Doch wenn der Umschwung in der letzten Zeit auch etwas schleppend verlief, so sind Autos mit Elektromotor oder Hybridantrieb mittlerweile durchaus im Bewusstsein der Autofahrer angekommen. Während die Verkaufszahlen zwar langsam aber kontinuierlich steigen und diese dem Elektroauto früher oder später zum Durchbruch verhelfen, so sind die E-Flitzer bei Grand Theft Auto schon lange am Start.

Die ersten elektrisch angetrieben Autos (oder sagen wir besser Fahrzeuge) gab es bereits im 2001 erschienenen Grand Theft Auto III – zumindest wenn man den RC Bandit, ein ferngesteuertes Modellauto, wirklich dazu zählen kann. Ein Jahr später ging es dann mit Grand Theft Auto Vice City aber wirklich los. In erster Linie ist hier das Golfmobil Caddy zu nennen, welches zu den langsamsten Autos in der GTA Reihe überhaupt gehört. Die Fan Wikis geben zwar eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h an, aber das gilt wohl nur bergab und mit Rückenwind. Der Caddy tauchte 2004 auch in Grand Theft Auto San Andreas wieder auf, bekam jedoch mit dem Gepäckfahrzeug am Flughafen sowie einem Gabelstapler Unterstützung.

Vice City und San Andreas sind erst der Anfang

Das erste „richtige“ Elektroauto innerhalb der GTA Serie war der Hybrid Dilettante aus Grand Theft Auto IV (2008). Hergestellt wird er in vom fiktiven Autobauer Karin Automobiles und als reales Vorbild diente offensichtlich der Toyota Prius II (XW20), der 2003 zuerst in Japan auf den Markt kam. Im Spiel wird er als „Frauenauto“ vermarktet. Die Beschleunigung ist relativ schwach, die ca. 150 PS sorgen aber zumindest für eine ausreichende Geschwindigkeit auf den Highways. Das Fahrzeug ist auch in Grand Theft Auto V zu finden, hier zusätzlich in einer Ausstattung für den Sicherheitsdienst Merryweather.

Seit dem 2013er GTA V sind Elektroautos aber vollends in der Spielwelt angekommen und mittels DLCs werden auch ständig neue hinzugefügt. Seit Anfang an gibt es allerdings den Surge von Cheval, der größtenteils vom Chevrolet Volt bzw. dem Opel Ampera inspiriert wurde. War der Wagen in der Xbox 360- bzw. PS4-Fassung noch relativ selten, ist er in den Versionen danach nun deutlich öfter anzutreffen. Ebenfalls von Anfang an dabei ist der Voltic von Coil, der optisch dem Tesla Roadster ähnelt.

GTA Online und Erweiterungen bringen neue Fahrzeuge

Mit dem Start von Grand Theft Auto Online hielt der Khamelion von Hijak Einzug in GTA V. Als Vorbild dienten vor allem der Fisker Karma S Sunset sowie der Maserati GranTurismo. Besitzer der Collector‘s Edition konnten das Fahrzeug gratis bekommen, ansonsten müssen 100.000 GTA Dollar berappt werden. Ebenfalls neu war im Multiplayermodus der Rocket Voltic – ein Voltic mit Raketenantrieb. Kostenpunkt: Gut 3,8 Mio. GTA Dollar.

Das Business Update aus dem Jahr 2014 brachte zwei weitere Elektroautos: den Jester von Dinka sowie den Turismo R von Grotti. Ersterer basiert hauptsächlich auf den Acura NSX Concept, es gibt allerdings auch Ähnlichkeiten zum BMW i8 sowie Audi R8 e-tron. Letzterer hat den Ferrari LaFerrari als Vorbild. Das neueste E-Auto in Grand Theft Auto V ist der Neon von Pfister. Er wurde 2018 mit dem The Doomsday Heist Update hinzugefügt und erinnert an Porsche Mission E, Porsche 918 Spyder sowie an den Porsche Panamera der 2. Generation, der auch als E-Hybrid erhältlich ist.

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